Freitag, 26. Februar 2010

25.12.09 Christmas

Merry Christmas! Früh aufstehen und direkt anfangen das Weihnachts-Essen zu improvisieren. Wir haben uns leckere Sachen übrlegt die wir mit den vorhandenen Sachen zubereiten können..Wassermelone-Schafskäse-Sticks mit frischer Minze (die es hier glücklicherweise im Garten gibt), angebratene Pilze-Gouda-sticks mit frischer Petersilie (die gibt es hier glücklicherweise im Garten..;)) Schoko crunchies und Beeren Quark-Joghurt..Das sollte erstmal genug sein. Hoffentlich..um 12 sind wir fertig, um 2 sollen wir bei Madie, Shelley und Brodie in Richmond sein. Also schnell unter die Dusche springen und voll abhetzen.. Was soll ich anziehen..Oje..hab nichts annähend schickes dabei..Hmm..also dann ganz normal casual ab zur Familien Weihnachtsfeier..
Wir kommen ca 3 Minuten zu spät, warten dann aber auch noch eine halbe Stunde da Madie auch noch Dinge fertig machen muss.
Wir fahren ca 40 Minuten, obwohl der Ort noch zu Melbourne gehört ist es doch schon ziemlich weit ausserhalb.
Wir fahren durch kleinere Ortschaften und irgendwann biegen wir von der Straße ab in einen kleinen Schotterweg. Wir kommen noch an ein paar kleinen Cottages die zwischen Bäumen an sanften Hügeln liegen..Wow. Hier lässts sich bestimmt ganz gut Leben. Irgendwann fahren wir dann in eine Einfahrt und sind endlich angekommen. Ein supersüßes Häuschen erwartet uns und ich bin mal wieder beeindruckt von der Schönheit des Hauses..Vorsichtig laufen wir ins Haus rein, Madie ist direkt verschwunden und Brodie begrüßt auch direkt alle..Hmm..Da stehen wir dann in der Küche, werden aber lieb begrüßt und es scheint keinen wirklich zu verwundern das hier zwei wildfremde Menschen stehen. Kaum jemand fragt warum wir hier sind und wo wir herkommen..Ich bin etwas überfordert und weiß nicht genau wie ich mich verhalten soll. Ich frage die Hausherrin ( Jens Schwester) ob ich irgendwie helfen kann, schliesslich wirbelt sie die ganze zeit in der Küche rum..Sie sagt das wir uns einfach setzen sollen, wir seien ja schliesslich Gäste. Ich komme mir etwas überflüssig vor. Alle rennen rum, tun etwas, unterhalten sich, laufen im Haus herum, begrüßen die neuen Leute die immer wieder ankommen..ich rede mal mit den einen, dann mit den anderen..Alle reden schnell und durcheinander, irgendwann lässt meine Konzentration nach und es wird schwierig alles zu verstehen.. Chris ist irgendwann auch verschwunden und macht Fotos..Mir ist es aber zu blöd im Haus rum zu laufen und alles zu knipsen..Ich fang also an der Mutter vom Hausherren zu helfen beim Tisch decken. Sie freut sich das sie ne Hand zum helfen hat und plaudert lustig drauf los. Das hilft mir ein bisschen mich zu entspannen. Irgendwann gibt es dann Essen. 26 Leute sind wir und Alles wird quasi wie ein Buffet auf einem Tisch aufgebaut..Es gibt unglaublich viel zu Essen. Ich setz mich irgendwohin, Es sind drei große Tafeln aufgebaut und alle pflanzen sich einfach auf irgendeinen Platz. Am Tisch sitz dann auch Klyti und ihr Freund, mit denen wir schon vorher kurz gesprochen haben. Klyti war für ein Jahr als Au-Pair in Deutschland und spricht dementsprechend auch etwas Deutsch. Zudem war Sie auch auf einer Waldorschule und so haben wir direkt ein paar Gemeinsamkeiten. Froh, mich nicht so anstrengen zu müssen jemanden beim Gespräch zu folgen, unterhalten wir uns über Gott und die Welt. Unser mitgebrachtes Essen kommt sehr gut an und alle loben uns und nehmen sich noch nach..Na das ist doch schonmal was..:)
Nach dem Hauptgang wird der Nachtisch aufgetischt und der fällt, genauso wie die Hauptspeise, mehr als Üppig aus. Ich platze fast und würde mich am liebsten erstmal hinlegen. Nach dem Essen gibt’s dann die Bescherung. Alle strömen ins Wohnzimmer und verteilen ihre Geschenke und packen ihre aus. Jen hatte gesagt dass Sie sich eigentlich nichts schenken, aber das scheint nur ein guter Vorsatz gewesen zu sein. Chris und ich stehen etwas verlegen rum. Natürlich haben wir für niemanden Geschenke und (zum Glück!) niemand für uns. Wir setzen und an den Rand von dem Ganzen Getümmel. Machen ein paar Fotos und schauen etwas verlegen drein. Ja . Ich finde es schön hier, aber auch ziemlich anstrengend und am liebsten würd ich jetzt erstmal irgendwo ein bisschen alleine sein. Alles etwas zu viel. Nach einiger Zeit rumsitzen, trinken, schnacken, macht Shelley sich auf den Weg und wir fahren mit ihm. Ich bin ganz froh endlich nach Hause zu kommen. etwas überfordert mit der Situation. Also ich meine alle waren total nett und freundlich und interessiert, aber ich komme mir einfach fehl am Platz vor..Alles in allem war es aber schön einen Einblick in eine ganz fremde Familie zu bekommen, und vor allem haben uns alle mehr als freundlich aufgenommen.. Mit Klyti hab ich Telefonnummern ausgetauscht, Sie hat uns gefragt was wir am NYE machen und wir werden dann nochmal telefonieren. Shelley fährt uns nach Hause und ich bin todmüde..

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